Unser Anspruch
Lernen fürs Leben
img_rettungsring

Lebenslanges Lernen – von Kindheit an bis zum Erwachsenenalter ist das die Anforderung und die Aufgabe, die an uns gestellt wird. Um diesen Prozess erfolgreich und nachhaltig zu gestalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein: z.B. Motivation, anregende Umgebung, interessante und klar formulierte Aufgaben, Budenberg-Lernsoftware, gemeinsame Wissenschaftssendungen, usw. Das ist heutzutage allzu oft nicht der Fall, da Arbeit oder Hobby – „Keine Zeit!“.
Die Bedeutung von „Wissenserwerb“ sowie dessen korrekte Anwendung im Alltag, nimmt immer mehr zu. In kürzester Zeit müssen immer mehr Informationen auf die richtige Weise vermittelt und praktisch umgesetzt werden. Dies soll bei der bestehenden Informationsflut einen Orientierungsrahmen liefern.

Statt der Konsequenzen „Geh auf dein Zimmer“, praktizieren wir: „Tue etwas für die Allgemeinheit“ (Kuchen backen, Fegen, Frühstück vorbereiten, …). Der Computer wird erst angestellt, wenn die Hausaufgaben vollständig und zeitnah erledigt sind und für die Hausaufgabenüberprüfung des Folgetages geübt wurde (z.B. Vokabeln).
Die Mutter plant z.B. für den Vater und die Kinder (gemeinsame) Aktivitäten am Wochenende, sodass sie auch mal frei hat. So wird das Haus wieder zum trauten Heim, in das man sich wohlfühlend hineintraut.
Aktive Mitarbeit seitens der Eltern wird gefordert bei den Therapien und beim Bemühen um Veränderungen des familiären Miteinanders. Nur so kann auch das Kind seine Probleme bewältigen, eine innere Motivation aufbauen und die vielfältigen Regeln der Sozialräume verinnerlichen.

img_elefant
Inklusion
Der Lehrer ist für alle da!

„Um es allen gerecht zu machen, bekommt ihr alle dieselbe Aufgabe: Klettert auf den Baum!“

img_inklusion
Bildquelle: Hans Traxler, Chancengleichheit, in: Michael Klant [Hrsg.], Schul-Spott: Karikaturen aus 2500 Jahren Pädagogik, Fachelträger, Hannover 1983, S. 25

„Nachteils­ausgleiche Förder­materialien Differen­zierungen Ergo­teherapie .... - ich habe doch einen gesetz­lichen An­spruch auf Ein­gliederungs­hilfe um das Lehr­ziel zu erreichen“, räsonierte der Seelöwe!

Ermutigungstexte

Jeden Tag, Jedes Schuljahr und jeden Morgen haben wir als Eltern zu kämpfen. Die Kinder sollen rechtzeitig in der Schule ankommen, die Hausaufgaben lesbar vorzeigbar sein und der Turnbeutel darf nicht vergessen werden…

Daher haben wir uns im Laufe der Jahre Texte zur Ermutigung, zum Mutmachen und Nachdenken geschrieben. Wir wünschen uns, dass diese Euch helfen, durch das finstere Tal zu gelangen und einen stärken nicht aufzugeben.

Wir haben daher für euch als Eltern einige Texte zusammengestellt. Mögen diese Euch nachdenkend in den Alltag geleiten.

Der neue alte Schulranzen

Nimm deinen Schulranzen oder schweren Rucksack, die Erfahrung von Leid, Freude und Last des Schulalltags schnell von deinen Schultern und genieße die Ferien.


Entferne zum Schluss hin innen und außen die Flecken des Gebrauchs täglichen Tragens mit dem scharfen Sand der Vergebung, damit dich nichts Nachtragendes ins neue Schuljahr unnötig beschwert.


Schütte den Unrat stinkender Vergesslichkeit aus der Bodentiefe des Ranzens aus: entferne die verkrumpelten losen Blätter, die rot beschmierten Lehrerverurteilungen und die hin geklebten Arbeitsblätter oder Hausaufgaben des Nichtwollens - so wird der feste Boden der Hoffnung wieder sichtbar.


Schaffe dir neue Hefte mit weißen Westen-Umschlägen an, damit du reiner als rein zur Bewältigung schwerer Aufgaben die neuen Seiten unbelastet aufschlagen kannst.


Spitze die Buntstifte und erhalte so eine spitze Feder des Wissens, um durch Widerworte Gerechtigkeit in Wort und Tat aufschreiben und verbreiten zu können.
Mit dem Radiergummi der Erinnerung radiere sorgfältig die schlechte Laune, böse Absichten und Angst aus, nur so kannst du ohne Alpträume nach den Ferien starten.


Die Vokabelkarten der Geduld kommen in die Außentaschen, denn die Regeln für Rücksicht und Nachsicht sollten stets sofort greifbar sein. Den noch leeren Stundenplan des Zeithabens stecke vor die Bücher und trage rechtzeitig die Stunden für Familie und Freunde für die kommenden Schul-Wochen ein.


Vergiss nicht die Frühstücksbox des Genusses, damit du das Brot mit anderen teilen und austauschen kannst. Die Getränkeflasche mit dem Wasser des Lebens stelle daneben, um frisch erquickt Fleiß und Durchhaltevermögen optimieren zu können.


Den Laptop der drahtlosen Verbindung in die Welt und nach oben stelle gesichert zwischen zwei Bücher, damit Gebet und Hoffnung nicht zerbrechen.


Das Brevier „Worte zum Tage“ gehört in die rechte Seitentasche!
So trägst du Zuversicht, Zufriedenheit, Geduld und Humor immer mit dir griffbereit herum.


Kontrolliere die zwei Tragegurte der des achtsamen Miteinanders und des Vertrauens auf brüchige Stellen, damit die Beziehung zu dir und den anderen nicht durch den Schmerz des Herunterfallens des Ranzens auf Füße gestört wird.


Wenn du den Ranzen mit dem Reißverschluss der Liebe zusammenziehend verschließt, erinnere dich immer an die beiden komplementären Gegenstücke: Liebe erst dich selbst und dann den anderen – dann bist du mit Glaubensresilienz gerüstet


Zum Schluss imprägnierst du als Schutz das Material mit dem Öl des Gottvertrauens und dem Spray des Segens, dann kann dir der Regen unter dem Regenbogen kaum etwas anhaben.
Denke vor allem an die Schließschnallen des Humors und der Geduld, die dem ganzen Ranzen nach ihrem Öffnen ein positives Vorzeichen geben.


Volker Thees (Diplom-Theologe und Pädagoge)

(nach Idee „Rezept“ des Schuljahresgottesdienst der IGS Sprendlingen 2015)

Download: Der neue alte Schulranzen

Bohnen in der Tasche - oder die Freuden des Lebens

Vor 25 Jahren in der Toskana erzählt man sich die Geschichte eines adeligen Gutsherrn, der sehr, sehr alt wurde, weil er ein Lebensgenießer war.

Er verließ niemals das Haus, ohne sich vorher eine Hand voll Bohnen in die Tasche zu stecken. Er tat dies nicht etwa um die Bohnen zu kauen. Nein, er nahm sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können.

Wie hat er das gemacht ?
Für jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte, das Lachen der jungen Frau gegenüber, ein schönes Essen, einen glänzenden Apfel, die Blume am Wegesrand, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, ein Glas guten Weines...... für alles, was seine Sinne erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei.

Abends saß er dann zu Hause und zählte die Bohnen, die er in die linke Tasche gesteckt hatte. Dabei führte er sich alles Schöne vor Augen, das ihm an diesem Tag widerfahren war und er freute sich. Und sogar an einem Abend, an dem er bloß eine Bohne zählte ging ein Lächeln über sein Gesicht, denn der Tag war gelungen. Es hatte sich zu leben gelohnt.......

Download: Bohnen in der Tasche oder die Freude des Lebens

Wahrheit – Einfachheit - Liebe


Liebe die ganze Menschheit.

Hilfe allen Lebewesen.

Sei glücklich. Sei höflich.

Sei eine Quelle unerschöpflicher Freude.

Erkenne Gott und das Gute in jedem Gesicht.

Kein Heiliger ist ohne Vergangenheit, kein Sünder ohne Zukunft.

Sprich Gutes über jeden.

Kannst Du für jemanden kein Lob finden, so lasse ihn aus Deinem Leben gehen.

Sei originell. Sei erfinderisch.

Sei mutig – schöpfe Mut, immer und immer wieder.

Ahme nicht nach. Sei stark. Sei aufrichtig

Stütze Dich nicht auf die Krücken anderer.

Denke mit Deinem eigenen Kopf. Sei Du selbst.

Alle Vollkommenheit und Tugend Gottes sind in Dir verborgen – offenbare sie.

Auch Weisheit ist bereits in Dir – schenke sie der Welt.

Lasse zu, dass die Gnade Gottes Dich frei macht.

Lasse Dein Leben das einer Rose sein – schweigend spricht sie die Sprache des Duftes.

Shri Babaji Haidakhan, 1984

Download: Wahrheit – Einfachheit-Liebe

Alle um sich herum im Miteinander


Sei höflich und gehorsam Lehrern gegenüber

Sie sind in der Schule die Bestimmer.

Du bist Schüler!


Sei hilfsbereit deinen Eltern gegenüber,

Sie sind in der Familie die Personensorgeberechtigte.

Du bist Kind!


Sei heimsuchend der peergroup gegenüber

Sie sind deine Freunde – wäge gut ab!

Du willst Freunde haben!


Sei heilend deinen Geschwistern gegenüber

Sie sind in der Freizeit deine Nächsten

Du bist ihr Fleisch und Blut!


Sei heimatlich deinen Großeltern gegenüber

Sie sind die Erbauer von Haus und Hof.

Du bist ihr Enkel!


Sei handzahm deinem Arbeitgeber gegenüber

Sie haben die Arbeitsstellen geschaffen.

Du bist Auszubildender/ Praktikant!


Sei heiter Verwandten und Bekannten gegenüber

Sie gehören zu deiner Lebenswelt.

Du bist Teil des Miteinanders!

Volker Thees

Diplom-Theologe und Pädagoge

img_inklusionskreis

Download: Alle um sich herum im Miteinander